04.09.2019

Sprachassistenten

 

Der Deutsche Datenschutzbeauftragte und der Hamburgischer Datenschutzbeauftragte prüfen die DSGVO-Konformität von Alexa und Siri. Google stoppt daraufhin das Zuhören von Gesprächen durch Mitarbeiter. Amazon gerät in Kritik, weil polnische Arbeiter aus dem Homeoffice die Bänder mithören.

Seit einiger Zeit stehen die Unternehmen hinter den Sprachassistenten wie Alexa, Siri, Google Home etc.  in  der Kritik, da sie die aufgezeichneten Gespräche an die Cloud übermitteln und teilweise auswerten. Amazon versicherte zwar die Einhaltung hoher Datenschutzstandards, die Information über die Auswertung deutscher Sprachbefehle durch polnische Heimarbeiter, die an die Öffentlichkeit gelangte, lies aber Zweifel an der Datensicherheit aufkommen.

Auch Google stand bei diesem Thema im Fokus der Öffentlichkeit. Nachdem der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit ein Verwaltungsverfahren eröffnet hatte, hat das Unternehmen die Auswertung akustischer Aufnahmen von Google Home durch Mitarbeiter unterbrochen. Das Risiko für die Privatsphäre der Betroffenen ist hoch, denn die Spracherkennung sich mitunter auch ohne ein entsprechendes Befehl fehlerhaft aktiviert. Die Unterbrechung der Auswertung dient dem Schutz der Rechte und Freiheiten der Betroffener und gilt drei Monate in allen EU-Mitgliedstaaten.

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