Seminare und Workshops

Von Datenschutzexperten mit langjähriger Beratungserfahrung

 

Durch jahrelangen Einsatz in Beratung und Umsetzung von Projekten zum Thema Datenschutz und Datensicherheit hat ePrivacy sich einen reichen Wissensfundus angeeignet. Dieses Wissen möchten wir nun Ihnen zur Verfügung stellen und unsere Expertise mit Ihnen teilen. 


Seminarangebot

Hier finden Sie die nächsten Termine für unsere Seminare. Das vollständige Seminarprogramm finden Sie hier

SeminarnameSeminarartDatum
DSGVO-Grundlagen (DE)Grundlagenseminar12.11. bis 13.11.2020
Datenschutzbeauftragter (DSB) (DE)Grundlagenseminar25.11. bis 27.11.2020
„Datenschutz aktuell“Onlineseminar02.12.2020
DSGVO-Auditor (ePrivacy) techn. (DE)Grundlagenseminar13.01. bis 15.01.2021
DSGVO-Auditor (ePrivacy) jur. (DE)Grundlagenseminar03.02. bis 05.02.2021
„Datenschutz aktuell“Onlineseminar10.02.2021
Datenschutzbeauftragter (DSB) (DE)Grundlagenseminar24.02. bis 26.02.2021

Anmeldung zu unseren Seminaren

Melden Sie sich hier an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@eprivacy.eu.


Unser Seminarprogramm setzt sich aus verschiedenen Ansätzen zusammen.

  • Grundlagenschulungen für Datenschutzbeauftragte und Auditoren
  • Flexible Aufbaumodule für Datenschutzbeauftragte und Auditoren
  • Jährliche Weiterbildungen zu aktuellen Themen und rechtlichen Entwicklungen
  • online Workshops

Grundlagenschulungen für Datenschutzbeauftragte und Auditoren

In unseren dreitätigen Grundlagenschulungen erhalten Sie umfangreiche Informationen, die Sie auf Ihre Aufgaben als Datenschutzbeauftragter oder Auditor vorbereiten. Gemeinsam erarbeiten wir uns juristisches und technisches Knowhow, das Ihnen eine solide Basis für eigenständige Evaluierungen und Beratungskompetenzen bietet.

Diese Schulung bietet Ihnen beispielsweise:

  • nützliches Handwerk aus der Erfahrung eines erfahrenen Teams
  • Wissensvermittlung, die auf Praxisbezug ausgerichtet ist  
  • Kniffe aus der alltäglichen Arbeit mit Kunden und Projekten
  • einfachen Zugang zu datenschutzrechtlichen Texten

Flexible Aufbaumodule für Datenschutzbeauftragte und Auditoren

Da das Themenfeld zu umfangreich ist, um es in einer Schulung abzuhandeln, bieten wir Ihnen Aufbaumodule an, die Sie sich flexibel zusammenstellen und unabhängig voneinander buchen können.

Themenspezifisches Wissen dazu, wie Datenschutz und Datensicherheit richtig geplant und umgesetzt wird, erhalten Sie zu den Themen:

  • eHealth
  • Marketing (ins. Online)
  • Online Handel
  • Human Resources

Jährliche Weiterbildungen zu aktuellen Themen und rechtlichen Entwicklungen

Durch die Rechtsfortschreibung sind juristische Themenbereiche einem ständigen Wandel ausgesetzt. Ebenso wie bei Datensicherheit der technische Fortschritt nicht stillsteht. Damit Sie auf dem Laufenden bleiben können, bieten wir Ihnen ein jährliches Fortbildungsangebot zu brandaktuellen Themen und Entwicklungen an. Für Sie stellen wir die wichtigsten Neuerungen zusammen und arbeiten die wichtigsten Informationen für diese Fortbildungsreihe auf.

online Workshops

Nicht alle haben die Möglichkeiten sich Zeit für die Anreise zu einen Seminarort zu nehmen. Durch unser online-Angebot können Sie sich bequem von zu Hause aus auf den neuesten Wissenstand zu Datenschutz und Datensicherheit bringen lassen. Die Vortragsreihe „Datenschutz aktuell“ behandelt aktulle Entwicklungen und Empfehlungen, die für Unternehmen, Berater und Auditoren besonders ausschlaggebend sind, wie:

  • Aktuelle Rechtsprechungen und laufenden Verfahren
  • Mitteilungen der Behörden
  • Behördliche Verfahren
  • Aktuelle Empfehlungen für Unternehmen (z.B. Home Office, Video-Systeme, Nutzung von Social Media etc.)
  • Empfohlene Prozessanpassungen und interne Weisungen

Damit Sie einen ersten Eindruck von uns bekommen, können Sie an einem virtuellen Kurzseminar teilnehmen oder sich auch eines der aufgezeichneten online Seminare ansehen. Sie finden die Mediathek hier.


Seminarräume

HAMBURG

Unsere Schulungen finden in hochwertig ausgestatteten Seminarräumen in der Hamburger Innenstadt im Herzen der Hamburger Altstadt statt (z.B. an der Hamburg School of Business Administration - Das architektonisch eindrucksvolle Gebäude, im klaren geradlinigen Design mit bodentiefen Fenstern, die die Räume hell und großzügig machen und viel Tageslicht reinlassen, befindet sich in unmittelbarer Nähe des historischen Rathauses und der hanseatischen Promenade an der Alster).

Da Sie sich in der geschäftigen Innenstadt Hamburgs befinden, warten unzählige Restaurants und Cafés nur einige Schritte entfernt. Pausen-Getränke, Snacks, Lunch sind inklusive.

Sollten Sie Empfehlungen für Übernachtungsmöglichkeiten benötigen, kontaktieren Sie uns gerne und wir helfen Ihnen bei der Auswahl.

Haben Sie Interesse an einem unserer Seminare oder Workshops?

Sie erreichen uns gerne über info@eprivacy.eu - wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören! 


Unsere Veranstaltungen

03.06.2020

Digital Fingerprinting

 

Nachteile des Tracking mittels Cookies
Tracking mittels Cookies ist mit deutlichem Aufwand verbunden. Zum einen muss jederzeit den Vorschriften der DSGVO entsprochen werden. Zum anderen kann Cookie Tracking jederzeit situativ begrenzt werden. Und auch die zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten macht das verlässliche Tracking schwierig, denn Cookies können nicht von einem Gerät zum anderen übertragen oder zwischen Apps geteilt werden. Außerdem kann der Nutzer Cookies regelmäßig löschen, so dass Unternehmen gehindert werden, Nutzer dauerhaft nachzuverfolgen. Auch die steigende Verwendung von Adblocker-Software und Privacy-Features erschweren das Cookie Tracking.
 
Digital Fingerprinting - was wir darunter verstehen
Alternativen zum Cookie Tracking gibt es bereits, denn auch ohne die Verwendung von Cookies können Online-Nutzer im Netz eindeutig identifiziert werden. 
 
Digital Fingerprinting ist hier der gängige Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Nutzerverfolgungs-Techniken. Browser-Fingerprints sind zwar nicht ganz so einzigartig wie Fingerabdrücke eines Individuums, bieten jedoch bei der Wiedererkennung von Web-Usern eine hohe Erfolgsquote. Inzwischen bauen aber die Browser-Hersteller auch Massnahmen in die Browser ein, die das Digital Fingerprinting zumindest teilweise verhindern.
 
Beim Digital Fingerprinting wird damit gearbeitet, dass bei Canvas-Elementen die Darstellung von Text je nach Rechner-Konfiguration des Nutzers (IP- und MAC-Adresse, Betriebssystem, Browsertyp bzw.-version, Plug-ins, Fonts und weiteren speziellen Einstellungen) stark variiert und damit ähnlich dem menschlichen Fingerabdruck einzigartig und somit eindeutig zuzuweisen ist.
Die technische Seite des Fingerprint-Tracking
Um den spezifischen Fingerabdruck des Nutzers zum Zeitpunkt des Aufrufs einer Website zu erstellen, kommt es darauf an, wie die Technologie der besuchten Website mit dem Browser des Nutzers interagiert. 
 
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten des Browser-Fingerprintings:

  • Passives Fingerprinting: bezeichnet das Sammeln von Browserinformationen, die ohne Einsatz einer speziellen Anwendung gewonnen werden also u.a.  die IP-Adresse, der genutzte Port oder der Browsertyp. Alle diese Informationen sind standardmäßig in den Kopfdaten der IP-Pakete enthalten und erreichen den Webserver in jedem Fall. 
  • Aktives Fingerprinting: Beim aktiven Fingerprinting fragt der Browser gezielt solche Informationen ab, die nicht automatisch bei einem Aufruf einer Webseite mitgeliefert werden. Also z.B. Informationen über den Browser, aber auch über das Betriebssystem sowie den Bildschirm (Breite, Höhe, Auflösung).

Dem Browser wird dabei ein versteckter Text zur Anzeige übergeben. Wenige Programmzeilen in JavaScript reichen bereits aus, denn durch die einzigartige Darstellung kann ab diesem Zeitpunkt der Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit wiedererkannt und so sein Surfverhalten nachverfolgt werden: Der Nutzer hat in diesem Moment seinen ganz individuellen digitalen Fingerabdruck hinterlassen.
Fingerprint Tracking und die Anforderungen der DSGVO
Fingerprint Tracking ist eine Tracking Methode, bei der also das Endgerät eines Nutzers eindeutig wiedererkannt wird. Der Fingerprint kann dabei von verschiedenen Anbietern ermittelt werden und macht eine Nachverfolgung über verschiedene Websites hinweg möglich. Es ist für den Nutzer intransparent und kann häufig nicht individuell abgestellt werden.
 
Fingerprinting ist nur zulässig, wenn:

  • eine ausdrückliche Einwilligung des Nutzers vorliegt, dass Fingerprinting erforderlich ist, um einen speziellen Dienst zu erbringen und in diesem Zusammenhang ohne Ausnahme zur Durchführung der Datenübermittlung genutzt wird oder
  • wenn eine andere Rechtsgrundlage vorliegt, wie z.B. das Berechtigte Interesse (nach DSGVO Art. 6 1 f), das allerdings auch in Deutschland nach dem BGH-Urteil von Ende Mai ggf. nicht mehr zulässig sein könnte. In anderen EU-Ländern wir das Berechtigte Interesse schon jetzt nicht mehr als zulässig angesehen 

Unsere Datenschutzexperten von ePrivacy kennen alle Anforderungen rund um dieses Thema. Wenn Sie also Fragen zum Umgang mit Fingerprint Tracking unter Berücksichtigung der Anforderungen der DSGVO haben, melden Sie sich gerne bei uns. 


Unsere Veröffentlichungen

03.06.2020

Digital Fingerprinting

 

Nachteile des Tracking mittels Cookies
Tracking mittels Cookies ist mit deutlichem Aufwand verbunden. Zum einen muss jederzeit den Vorschriften der DSGVO entsprochen werden. Zum anderen kann Cookie Tracking jederzeit situativ begrenzt werden. Und auch die zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten macht das verlässliche Tracking schwierig, denn Cookies können nicht von einem Gerät zum anderen übertragen oder zwischen Apps geteilt werden. Außerdem kann der Nutzer Cookies regelmäßig löschen, so dass Unternehmen gehindert werden, Nutzer dauerhaft nachzuverfolgen. Auch die steigende Verwendung von Adblocker-Software und Privacy-Features erschweren das Cookie Tracking.
 
Digital Fingerprinting - was wir darunter verstehen
Alternativen zum Cookie Tracking gibt es bereits, denn auch ohne die Verwendung von Cookies können Online-Nutzer im Netz eindeutig identifiziert werden. 
 
Digital Fingerprinting ist hier der gängige Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Nutzerverfolgungs-Techniken. Browser-Fingerprints sind zwar nicht ganz so einzigartig wie Fingerabdrücke eines Individuums, bieten jedoch bei der Wiedererkennung von Web-Usern eine hohe Erfolgsquote. Inzwischen bauen aber die Browser-Hersteller auch Massnahmen in die Browser ein, die das Digital Fingerprinting zumindest teilweise verhindern.
 
Beim Digital Fingerprinting wird damit gearbeitet, dass bei Canvas-Elementen die Darstellung von Text je nach Rechner-Konfiguration des Nutzers (IP- und MAC-Adresse, Betriebssystem, Browsertyp bzw.-version, Plug-ins, Fonts und weiteren speziellen Einstellungen) stark variiert und damit ähnlich dem menschlichen Fingerabdruck einzigartig und somit eindeutig zuzuweisen ist.
Die technische Seite des Fingerprint-Tracking
Um den spezifischen Fingerabdruck des Nutzers zum Zeitpunkt des Aufrufs einer Website zu erstellen, kommt es darauf an, wie die Technologie der besuchten Website mit dem Browser des Nutzers interagiert. 
 
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten des Browser-Fingerprintings:

  • Passives Fingerprinting: bezeichnet das Sammeln von Browserinformationen, die ohne Einsatz einer speziellen Anwendung gewonnen werden also u.a.  die IP-Adresse, der genutzte Port oder der Browsertyp. Alle diese Informationen sind standardmäßig in den Kopfdaten der IP-Pakete enthalten und erreichen den Webserver in jedem Fall. 
  • Aktives Fingerprinting: Beim aktiven Fingerprinting fragt der Browser gezielt solche Informationen ab, die nicht automatisch bei einem Aufruf einer Webseite mitgeliefert werden. Also z.B. Informationen über den Browser, aber auch über das Betriebssystem sowie den Bildschirm (Breite, Höhe, Auflösung).

Dem Browser wird dabei ein versteckter Text zur Anzeige übergeben. Wenige Programmzeilen in JavaScript reichen bereits aus, denn durch die einzigartige Darstellung kann ab diesem Zeitpunkt der Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit wiedererkannt und so sein Surfverhalten nachverfolgt werden: Der Nutzer hat in diesem Moment seinen ganz individuellen digitalen Fingerabdruck hinterlassen.
Fingerprint Tracking und die Anforderungen der DSGVO
Fingerprint Tracking ist eine Tracking Methode, bei der also das Endgerät eines Nutzers eindeutig wiedererkannt wird. Der Fingerprint kann dabei von verschiedenen Anbietern ermittelt werden und macht eine Nachverfolgung über verschiedene Websites hinweg möglich. Es ist für den Nutzer intransparent und kann häufig nicht individuell abgestellt werden.
 
Fingerprinting ist nur zulässig, wenn:

  • eine ausdrückliche Einwilligung des Nutzers vorliegt, dass Fingerprinting erforderlich ist, um einen speziellen Dienst zu erbringen und in diesem Zusammenhang ohne Ausnahme zur Durchführung der Datenübermittlung genutzt wird oder
  • wenn eine andere Rechtsgrundlage vorliegt, wie z.B. das Berechtigte Interesse (nach DSGVO Art. 6 1 f), das allerdings auch in Deutschland nach dem BGH-Urteil von Ende Mai ggf. nicht mehr zulässig sein könnte. In anderen EU-Ländern wir das Berechtigte Interesse schon jetzt nicht mehr als zulässig angesehen 

Unsere Datenschutzexperten von ePrivacy kennen alle Anforderungen rund um dieses Thema. Wenn Sie also Fragen zum Umgang mit Fingerprint Tracking unter Berücksichtigung der Anforderungen der DSGVO haben, melden Sie sich gerne bei uns. 

Haben Sie Fragen oder anregungen an uns?

Sprechen Sie uns gerne an